Konzerte 2021-22 - DinJazz-2021-2022

Jazz Initiative Dinslaken e.V.
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Konzerte 2021-22

Programm

Nighthawks



im web: Nighthawks

Die Nighthawks haben in der langen Spanne ihres Schaffens einige wunderbare Vocal Tunes geschaffen, die nun erstmalig und gebündelt auf der Produktion Only (Vocals Tunes 2004-2016) vereint sind.

Seit ihren Anfängen hat die Band ausgewählte Sängerinnen und Sänger ins Studio geladen.

So entstand ein breitgefächertes Klangbild, das durchaus auch den Sound der Band verändert hat, hin zu weltmusikalischen Klängen mit der großen polnischen Sängerin Anna Maria Jopek & Sting Gitarrist Dominic Miller beim Titel ‚Male Tesknoty‘, oder der Roma-Ikone Emilia Istvan mit der Balkan Hymne ‚Ederlezi.

Nebst dem bereichert US-Sängerin Shannon Callahan, oder auch die cool-loungig auftretende De-Phazz Sängerin Pat Appleton. Auch die Brasilianerin Patricia Cruz fügt eine federnd leichte Nummer hinzu und darüber hinaus brilliert der kalifornischen Star Jeff Young, langjähriges Mitglied bei Jackson Browne, Steely Dan und Bonnie Raitt.

In diesem Cosmos aus insgesamt elf Groove betonten Vocal-Tracks, die perfekt in den Sommer passen und Klassiker wie „Descend“, „Here we are“, „Define the day“ beinhalten, tummeln sich relaxte Nummern, wie „A California“, gesanglich vorgetragen von Dal Martino, dem Produzenten und Bassisten der Nighthawks, wie auch der Bob Dylan Klassiker ‚Man in the long black coat‘.

Diese Zusammenstellung ist ein Geschenk für die sonnigen Tage des Jahres.

Besetzung:
Dal Martino – b
Reiner Winterschladen – tr
Thomas Alkier – dr
Jürgen Dahmen – p, perc,
Jörg Lehnardt – git




Cologne Contemporary Jazz Orchestra feat. Adrian Mears
„Electric Didgeridoo“



im web: CCJO

Nach der Corona-bedingten Zwangspause geht es am 04.09.  (Dinslaken/DinJazz) und 05.09.2021 (Köln/Stadtgarten) nun auch endlich  für das Cologne Contemporary Jazz Orchestra wieder los.  

Und  um dies gebührend zu feiern, hat sich das CCJO mit dem australischen  Posaunisten und Digeridoospieler Adrian Mears einen Weltklassemusiker  eingeladen.

In seinem Programm „Electric Digeridoo“ stellt Mears  gemeinsam mit dem CCJO neben der Posaune das Digeridoo, das Instrument  der australischen Ureinwohner, überraschend vielseitig und funky in den  Mittelpunkt. Adrian Mears (1969) landete nach einer Zwischenstation in  München bei Lörrach an der Schweizer Grenze, wo er heute mit seiner  Familie lebt. Er bekam zahlreiche internationale Preise als Posaunist,  wie auch Komponist und spielte in Bands, wie dem Vienna Art Orchestra,  der McCoy Tyner Big Band, Peter Herbolzheimers Rhythm and Brass oder Bob  Brookmeyers New Art Orchestra. Weiterhin spielte er mit Größen, wie  Kenny Wheeler, Eddie Palmieri oder Bobby Shew.

Nachdem er  10 Jahre die Posaunenklasse an der Musikhochschule Mannheim bereut hat  und auch 3 Jahre an der HfMT Köln unterrichtete, ist er nun schon seit  20 Jahren am Jazzcampus Basel (Schweiz) als Professor für Posaune und  Gehörbildung tätig.

Über das Cologne Contemporary Jazz Orchestra (CCJO):

Gegründet  wurde das Cologne Contemporary Jazz Orchestra 2002 zunächst als  Composers Band, mit dem Ziel, die äußerst innovative und hoch  professionelle Komponistenlandschaft der freien Kölner Jazzszene zu  präsentieren und dieser abseits der WDR Big Band ein regelmäßig  arbeitendes Großensemble zur Verfügung zu stellen.

Diese  Grundidee stellte sich als nachhaltig erfolgversprechend heraus und so  wurde die Arbeit der bandeigenen Arrangeure und Komponisten wie Frank  Reinshagen, Jürgen Friedrich, Jens Düppe, Niels Klein, Ansgar Striepens  und Marko Lackner inzwischen mit mehreren WDR Jazzpreisen gewürdigt, ein  Preis den auch viele Gäste der Band wie Gabriel Perez, Markus  Stockhausen, Florian Ross, Christina Fuchs, Heiner Schmitz, Jens  Böckamp, Nicolas Simion oder Stefan Pfeifer-Galilea vorweisen können.  Der Einfluss auf die freie Szene ist bis heute enorm, in der  Jazzmetropole Köln gibt es kaum einen Musiker, der während der letzten  nunmehr bald 20 Jahre nicht mit dem CCJO in Berührung gekommen wäre.

CCJO Besetzung:
Trompeten:  
Jan Schneider, Matthias Knoop, Christian Winninghoff , Matthias Bergmann
Posaunen:  
Peter Schwatlo, Ben Degen, Andreas Schickentanz, Wolf Schenk
Saxophone:  
Marko Lackner, Frank Sackenheim, Niels Klein, Mathew Halpin, Marcus Bartelt
Piano: Jürgen Friedrich
Bass: Volker Heinze
Drums: Jens Düppe
Gitarre: Johannes Behr
Gast: Adrian Meas (Posaune/Didgeridoo)


Chris Hopkins meets The Dutch Swing All Stars
Big Band des Gustav-Heinemann-Gymnasiums


Besetzung:
Menno Daams (tp)
Frank Roberscheuten (sax/cl)
David Lukács (cl/sax)
Chris Hopkins (p)
Durk Hijma (g)
Joep Lumeij (b)
Frits Landesbergen (dm)


Cécile Verny / Johannes Maikranz Duo




„Lyrisch, fröhlich und weich kann sie klingen, die deutsche Sprache,  wenn eine so facettenreiche und sinnliche Sängerin wie Cecile Verny sich  ihrer bemächtigt und dazu einen einfühlsam improvisierenden und auch  solistisch brillierenden Begleiter wie Maikranz hat.“
So angenehm  überrascht schreibt die sonst eher für ihre Zurückhaltung bekannte  Süddeutsche Zeitung über das neue Projekt von Cécile Verny.
Und tatsächlich:  Wie die französische Sängerin mit afrikanischen Wurzeln zusammen mit  dem Gitarristen Johannes Maikranz deutsches Liedgut zelebriert, von der Knef über Zarah Leander bis hin zu Schubert - das ist unerwartet und berührend zugleich.

Hier begegnen sich ganz klar zwei Virtuosen  ihres Fachs: Maikranz, bereits preisgekrönt, gehört derzeit zu den  aufregendsten jungen deutschen JazzGitarristen und -Komponisten. Verny,  aufgewachsen an der Elfenbeinküste und seit 30 Jahren auf internationalen Bühnen unterwegs, ist mit ihrer Stimme nicht mehr  wegzudenken aus der europäischen Jazz-Szene. Geradezu spielerisch fügen  die beiden dem Jazz, der ja schon so vieles war, in diesem Projekt  weitere Facetten hinzu. Manch klassisches deutsches Lied erfährt durch  Maikranz’ Spiel einen modernen frischen Anstrich, dem Schlager hingegen  nimmt Vernys Phrasierung jeglichen Kitsch und entwickelt daraus eine  unerwartete Verletzlichkeit.

Musik und Lyrik sind bei den  Interpretationen von Verny und Maikranz fast organisch ineinander  verwoben. Die beiden im Jazz beheimateten Musiker geben den Vorlagen der  ausgewählten deutschen Komponisten und Liedermacher - stets respektvoll  - eine neue Richtung und lassen uns dabei entdecken, was vertonte  deutsche Sprache im besten Falle sein kann: Direkt und unmittelbar, aber  eben auch voller Sehnsucht und Lebensfreude.


Besetzung:
Cécile Verny – voc
Johannes Maikranz – git




Joscho Stephan/Peter Autschbach Duo



                Joscho Stephan

Ein Gitarrenduo der Extraklasse. Und eines der wenigen Konzerte, dass die beiden Ausnahmegitarristen überhaupt bislang gespielt haben.

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing. Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Pop liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen.

Wenn Peter Autschbach zur Gitarre greift, ist Genuss garantiert. Seine internationalen Workshops sind ausgebucht, seine Lehrbücher sind überaus erfolgreich und seine ebenso zahlreichen wie brillanten Kompositionen bereichern die Gitarren-szene.

Im Dezember 2019 gewann er im Duo mit der Sängerin Samira Saygili den Hauptpreis "Deutscher Singer Preis" und eine Auszeichnung in der Kategorie "Bester Gitarrist" bei der Veranstaltung "Deutscher Rock und Pop Preis" mit seiner Komposition "Holobiont".

Besetzung:
Joscho Stephan – git
Peter Autschbach – git



Pure Desmond „Audrey“



im web: Pure Desmond  

„Jetzt würde ich gerne Audrey Hepburn durch den Wald kommen sehen.“ - Das waren die Worte des Filmemachers Gijon Mili zu den Mitgliedern des Dave Brubeck Quartet, als Mitte der 50er Jahre in den New Yorker Columbia Studios einer der ersten Kurzfilme über Jazz entstand. „Oh ja, das würde ich auch gerne“, so die Antwort des Saxophonisten der Band, Paul Desmond.

Heute, 60 Jahre später, stellt das preisgekrönte Quartett „pure desmond“ um die vier Musiker Lorenz Hargassner, Johann Weiß, Christian Flohr und Sebastian Deufel auf ihrem neuen Album „Audrey“ die Geschichte vor, die vielleicht passiert wäre, wenn Hepburn damals tatsächlich in der Nähe gewesen wäre. Und auch Desmonds Komposition „Audrey“, ein musikalisches Kleinod des „Take Five“-Komponisten, findet sich darauf in einer intimen, zerbrechlichen Interpretation des Cool Jazz Ensembles aus Deutschland.

Die Band hat ihre eigene Klanglichkeit in einer 15-jährigen Geschichte verfeinert – da ist der unter Kennern bereits legendäre Sound der Gruppe, „eine edle kammermusikalische Ästhetik: durchsichtig, überschaubar, linear, kontrolliert emotional und zurückgelehnt bis zur totalen Entspannung“, wie es die Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik ausdrückt.

In der musikalischen Zusammenarbeit vieler dichter Konzertabende und intensiver Sessions sind neue Kompositionen entstanden, die sich thematisch mit der Geschichte von Paul Desmond und Audrey Hepburn beschäftigen. Hierbei betreten die Musiker stilistisches Neuland – und das macht sie zu wirklichen Erben der Jazz-Pioniere um Brubeck. Die Tradition des zeitlosen, organisch fließenden, raffinierten Klangs des Ensembles bildet einen interessanten Kontrast zu den neuen Kompositionen, die Lust zu Grenzgängen zeigen.

Das Stück „Punch“ des Schlagzeugers Sebastian Deufel lässt Reminiszenzen an die Experimentierfreude Brubecks mit ungeraden Taktarten anklingen. In „Melancholy On Broadway“ entwickelt die Musik eine emotionale Sogwirkung wie in den „Engtanzballaden“ der Rockbands der 70er Jahre.

Besetzung:
Lorenz Hargassner – as
Johann Weiß – git
Christian Flohr – b
Sebastian Deufel – dr



WDR Big Band „Big Band Baasics“
feat. Reinier Baas u. Christian Elsässer



Slowfox



im web:  Slowfox

Pressestimmen:
An awesome sonic encounter!!!“ (Downbeat, USA)

Hochvirtuos, voller Sorgfalt im Detail - alles in allem: Ein Wunder! (DA. Echo 2018)

„Mr.Gramss: A masterful bass player!“ (Cadence Magazine, New York)

„Sebastian Gramss hat sich einen strahlenden Namen gemacht“ (Jazzthetik)

SLOWFOX , das Ausnahme-Trio mit dem Neuseeländischen Altsaxophonisten + SWR-Preisträger Hayden Chisholm (SOUND of Heimat),dem aus Wien/Austria stammenden Wahl-Kölner Philip Zoubek am Piano und dem Kontrabassisten und mehrfachen ECHO Preisträger Sebastian Gramss, ist in 2020 mit neuem Programm auf Tournee.

2013 gegründet, hat das Trio seither ihren besonderen zeitgenössisch-melodischen Stil auf unzähligen Konzerten in ganz Europa, Russland und Afrika perfektioniert.

SLOWFOX – zuletzt auf der Jazzahead als Newcomer des Jahres gefeiert - verkörpert eine spannende Balance zwischen ansprechenden Melodien und anspruchsvoller Klangästhetik zu einer Art „Melodic Avantgarde“ auf höchstem spielerischem Niveau.

Besetzung:
Sebastian Gramss – b
Hayden Chisholm – sax
Philip Zoubek – p


     








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